Am Mittwoch um 18:38 Uhr wurden die Feuerwehren Marklendorf und Schwarmstedt zu einem schweren Verkehrsunfall auf die B 214, an der Grenze zum Landkreis Celle gerufen. Noch auf der Anfahrt wurde die Situation vor Ort durch die erste Lagemeldung noch brisanter. Jetzt war die Rückmeldung, dass mehrere Fahrzeuge beteiligt und insgesamt vier Personen eingeklemmt waren. Zudem wurden in einem Pkw zusätzlich Kanister mit einer unbekannten Flüssigkeit festgestellt.

Am Einsatzort eingetroffen wurden die Kräfte auf die Einsatzstelle verteilt, die sich über ca. 100 m erstreckte. Insgesamt vier Fahrzeuge waren an dem Unfall beteiligt. Ein Pkw besetzt mit drei Personen war nach einem Frontalzusammenstoß in ein Waldgebiet katapultiert worden und blieb in einer Schräglage liegen. Ein Verkehrsschild hatte dabei die Windschutzscheibe durchschlagen und den Beifahrer lebensgefährlich verletzt. Ein weiterer Pkw lag kopfüber im Seitenbereich. Der Fahrer, der offenbar nicht angeschnallt war, wurde dabei unter seinem Fahrzeug eingeklemmt. In diesem Fahrzeug wurden auch die Kanister mitgeführt. Da anfänglich nicht klar war welche Substanzen hier mitgeführt wurden und ob bereits Stoffe ausgetreten waren, forderte auch diese Lage die Rettungskräfte immens. Zwei weitere Pkw waren bei dem Zusammenstoß ebenfalls in den Seitenraum befördert worden und gerieten dort in Brand. Während die Patienten von zwei Rettungswagen der Walsroder DRK-Bereitschaft versorgt wurden, bereiteten die Kräfte der Feuerwehr die komplexe Befreiung der Verletzten vor. Was sich anfänglich als einer der schwersten Einsätze im Jahr 2018 für die örtlichen Einsatzkräfte darstellte, entwickelte sich zu einem der lehrreichsten. Den was anfänglich nur wenige wussten war, dass hier eine Übung durchgeführt wurde. Der Einsatzleiter und Ortsbrandmeister der Feuerwehr Marklendorf Stefan Meyer, sowie der Gemeindebrandmeister Detlef Röhm mit seinem Stellvertreter Thilo Scheidler waren sehr zufrieden mit dem Abarbeiten der Lage. Die Ziele wurden klar erreicht, Herausforderungen für die Zukunft erkannt und neben einer hohen Motivation der Einsatzkräfte funktionierte die Zusammenarbeit der Rettungskräfte untereinander sehr gut. Wilfried von Bostel, der die Übungslage ausgearbeitet hatte und diese während der Nachbesprechung bei einer Gulaschsuppe vorstellte, dankte wie seine Vorredner vor allem der DRK-Bereitschaft aus Walsrode, den Verletztendarstellern der Feuerwehr Steimbke und der DLRG-Bereitschaft aus dem Bezirk Celle für ihre Unterstützung. Die Firma Herbst aus Buchholz hatte die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und mitgeholfen, die Einsatzstelle gut in Szene zu setzen.

letzter Einsatz

#37/2019
06.07.2019 um 20:00 Uhr Brandsicherheitswache
Am Varrenbruch

Unwetter

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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 16/07/2019 - 10:05 Uhr

Waldbrandgefahr


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